Was wir für HBK-Anwender tun
- Gewichtswerte aus digitalen Wägetransmittern und Auswerteelektronik erfassen
- Prozess- und Behälterwägungen in Datenbanken protokollieren und historisieren
- Verwiegungen mit Chargen, Rezepturen und Aufträgen verknüpfen
- Messdaten an ERP, Leitsystem oder Reporting übergeben
- Bestandsanlagen mit HBM/HBK-Technik softwareseitig modernisieren
Unterstützte Geräte und Baureihen
HBK-Komponenten, mit denen wir regelmäßig arbeiten:
- ClipX: Industrie-Messverstärker mit Ethernet, Feldbus und OPC UA – Prüf-, Montage- und Prozessanwendungen
- PMX: modulares Mess- und Steuerungssystem für mehrkanalige Kraft- und Gewichtsmessung
- WTX110 / WTX120: eichfähige Wägeterminals für Plattform-, Behälter- und Fahrzeugwaagen
- MP85A FASTpress und AED/PAD-Elektronik: Prozessüberwachung und digitale Aufnehmerelektronik mit Busanbindung
- Wägezellen Z6, C16, RTN, PW und FIT (digital) über die genannte Elektronik
Präzisions- und Prozesswägetechnik im Datenfluss
Wer HBK-Wägezellen einsetzt, tut das meist, weil es auf Genauigkeit und Wiederholbarkeit ankommt: Behälter- und Silowägung, Dosierung, Prüf- und Kontrollprozesse. Diese Sorgfalt endet aber häufig an der Elektronik – die präzisen Werte werden abgelesen oder verbleiben in der Anlage. Unsere Software schließt die Lücke: Sie liest die Gewichtswerte aus dem Wägetransmitter oder der Steuerung aus, versieht sie mit Kontext und macht daraus dokumentierte, auswertbare Prozessdaten. Die Messkette selbst – Wägezelle, Verkabelung, Abgleich – bleibt dabei unangetastet.
Schnittstellen, Anbindung und Integration
HBK-Elektronik bietet je nach Gerät Ethernet TCP/IP, Modbus TCP, Profinet, EtherCAT, EtherNet/IP, CAN, RS232/RS485 sowie bei ClipX eine OPC-UA- und REST-Schnittstelle (HBK-API). Wir lesen Gewichts- und Kraftwerte zyklisch oder ereignisgesteuert aus, übernehmen sie in Datenbank, MES oder ERP, erzeugen Prüf- und Chargenprotokolle und binden eichfähige WTX-Terminals inklusive Alibispeicher in Wiegeschein- und Abrechnungsprozesse ein. Wo bereits catman oder eine Steuerung im Spiel ist, docken wir an die vorhandene Datenquelle an, statt sie zu ersetzen.
Häufige Fragen
Unsere Anlage nutzt HBK-Wägezellen wie Z6 oder C16 – wie kommen die Gewichte in unsere Software?
Die Wägezellen sind an eine Auswerteelektronik angeschlossen – einen Wägetransmitter, Messverstärker oder eine Steuerung. Diese Elektronik stellt den digitalen Gewichtswert bereit, den wir auslesen und an Ihre Zielsysteme übergeben: Datenbank, ERP, Prozessleittechnik oder Reporting.
Gilt das auch für HBM-Komponenten aus Bestandsanlagen?
Ja. HBK ist aus HBM hervorgegangen; in vielen Anlagen arbeiten weiterhin HBM-beschriftete Wägezellen und Elektronik. Für die Softwareanbindung zählt nicht das Typenschild, sondern die vorhandene Auswerteelektronik und deren Schnittstellen – auch Bestandstechnik binden wir an.
Können Sie mehrere Wägestellen einer Anlage zusammenführen?
Ja. Ob mehrere Behälterwaagen, Dosierstellen oder eine Mischung aus alter und neuer Elektronik: Wir führen die Messstellen in einer Anwendung und einer Datenbasis zusammen, damit Sie Ihre Anlage als Ganzes auswerten können.
Gibt es eine Software-Schnittstelle zu HBK ClipX, die wir für unsere Datenbank nutzen können?
Ja. ClipX stellt Messwerte über Ethernet, OPC UA und eine dokumentierte API bereit. Wir entwickeln den Dienst, der diese Werte abholt, mit Auftrag oder Prüfling verknüpft und in Ihre Datenbank oder Ihr MES schreibt – inklusive Grenzwertüberwachung und Protokoll.
Können Sie ein HBK-WTX-Terminal an unsere Fahrzeugwaage mit Wiegeschein-Software verbinden?
Ja. WTX110/WTX120 sind eichfähige Terminals mit Alibispeicher. Wir übernehmen Erst- und Zweitwägung, erstellen den Wiegeschein mit Alibi-Nummer und übergeben die Verwiegung an ERP, Abrechnung oder Entsorgungsnachweis.
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HBK und HBM sind Marken des jeweiligen Herstellers. Digital Trend Systems ist ein unabhängiger Softwaredienstleister; die Nennung dient ausschließlich der Beschreibung der Kompatibilität.